Videoskalierer

Skalierung bezeichnet in der digitalen Bildbearbeitung die Veränderung der Größe bei einem digitalen Bild. Dabei wird zwischen Raster- und Vektorgrafiken unterschieden. Die Bezeichnung Hochskalierung ist vor allem in der Videotechnik gängig. Bei der Videoskalierung wird die Bildauflösung verändert. Es wird also ein neues Bild mit einer höheren oder niedrigeren Pixelzahl erzeugt. Oder es wird eine geometrische Streckung der Transformation vorgenommen. Dadurch kann es auch zu einem sichtbaren Qualitätsverlust kommen. Hier spielt dann auch die Auflösung und Qualität des Receivers eine Rolle. Angewendet wird diese Technik meist beim Digitalzoom, bei einer Ausschnittvergrößerung, bei einer Erzeugung von Vorschaubildern oder bei Bild- und Dateibetrachtern. Diese Vergrößerung spielt auch im Heimkinobereich eine wichtige Rolle. Hier wird das Hochskalieren von speziellen Chips in Echtzeit durchgeführt und das Ausgangssignal wird dabei nicht gespeichert. Diese Hochskalierung funktioniert also auch bei Material, welches nicht unbedingt in Echtzeit erstellt werden muss und welches aber dafür gespeichert wird. Oft bieten die Bildbearbeitungsprogramme auch mehrere Methoden der Skalierung an. Bei diesem Prozess wird das vorgegebene Bildraster auf unterschiedlich große Ausgaberaster übertragen. Damit lässt sich die Skalierung auch anschaulich darstellen. Dabei wird über jedes Pixel des Ausgangsbildes ein zweidimensionaler Rekonstruktionsfilter gelegt.